Liebe Theatergäste:
Ab dieser Spielzeit sind keine Kartenreservierungen mehr möglich.
Dafür gibt es einen online-Ticket-Verkauf:
Bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn gibt es jetzt die Online-Tickets als PDF zum Ausdrucken, fürs Handy oder postalisch.
Alles ganz praktisch! (Und natürlich gibt es noch eine Abendkasse...)

Für Gruppenbestellungen ab 10 Personen kontaktieren Sie uns bitte per e-mail: info@neues-schauspiel-leipzig.de


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02 FEB
Donnerstag, 19:30 Tricando: Tour 2023

Die Songs von Rio Reiser und Gerhard Gundermann!
Zwei Sänger, Idealisten, Träumer und Mahner, zwei Männer, die das Leben getanzt haben in allen Tiefen und Höhen.

Mit drei Stimmen, zwei Gitarren, Cajon, Electronics, Cello, Flöten, Konzertina … rockt und flüstert, singt und spielt TRICANDO mit den Songs von Rio Reiser und Gerhard Gundermann über das Leben und die Liebe, hier wie dort, damals wie heute. Auf ihrer Tour 2023 erfreut das Trio mit etlichen neuen Liedern und einigen Klassikern vom vorigen Jahr.

Und das sagt die Welt dazu:

"... musikalischer Seelenbalsam ..." Martin Morgenstern, DNN, 21.05.2019
"... Es gab tief berührende, stille Momente genauso wie rockig Zupackendes, einzelne Solonummern wechselten mit furiosem Zusammenspiel ab. tricando offenbaren einen individuellen Charakter, der sich selbstverständlich in den Dienst der Lieder stellt – was diesen Konzertabend zu einem einzigartigen Erlebnis und zu einer unbedingten Empfehlung macht. ..." Uta Hauthal, zeitgedanken.eu, 22.04.2019
„... Ihr kreatives Tun auf der Bühne der Waldorfschule war ein Gewinn für alle Beteiligten ...“ Thüringer Allgemeine, 27.01.2020
„... Dieser Abend, diese Geburtstagsparty für Rio, der 70 geworden wäre, ist alles andere als ein schnödes Cover-Konzert. ...“ Dresdner Neueste Nachrichten, 11.01.2020
„... Tricando weiß in über 20 Liedern die beiden Rockpoeten authentisch rüberzubringen. In der letzten Zugabe führen sie „Wenn ich ein Räuber wär“ und „König von Deutschland“ ganz einfach mal zu einem Lied zusammen und werden mit frenetischem Beifall verabschiedet. ...“ Elbe-Jeetze-Zeitung, 13.01.2020

www.tricando.de

https://www.youtube.com/watch?v=B0B9F0N72w4

Irrlicht (Rio Reiser)

Es kommt der Tag (Gundermann)

Vorverkauf: 18,50 € inkl. Gebühr
Abendkasse: 22,00 €

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Tickets ab 18,50 €
03 FEB
Freitag, 19:30 Gastspiel: Klima-Monologe - Dokumentarisches Theater des Ensembles "Wort und Herzschlag"

Dokumentarisches Theater von Michael Ruf
Mit englischer, arabischer und französischer Übertitelung

Nach 900 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe, nun das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf.

Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus. Das Zeitfenster, das noch zum Handeln bleibt, wird immer kleiner. Die Klima-Monologe erzählen von den weltweiten Kämpfen verschiedenster Menschen gegen den Klimawandel. Sie geben Einblick, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt ganz konkret die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren.

Die Akteur*innen müssen immer wieder existenzielle Entscheidungen treffen: zwischen zu Hause bleiben oder weggehen, zwischen Ernteausfällen auf dem Land oder dem Leben als Tagelöhner in der Stadt, zwischen Sicherheit und Identität, zwischen Hunger und Risiko.

Die Klima-Monologe sind dokumentarisches Theater. Michael Ruf führte Interviews, die mehrere Stunden, teils mehrere Tage dauerten. Diese Interviews werden dann lediglich gekürzt und verdichtet. Es wird dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise wird beibehalten. Wortgetreues, menschennahes Theater.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch statt.

engl. info text:
The Climate Monologues is a documentary theater piece that addresses the impact of the climate crisis on people. The texts are based on interviews with people whose lives have been greatly changed by the climate crisis and who are fighting global warming. Through the human stories, it becomes tangible, visible and audible how the climate crisis is already having an impact. With subsequent discussion and subtitles in French, English and Arabic.

http://www.wort-und-herzschlag.de/#klima-monologe


Die Veranstaltung läuft in Kooperation mit "BUNDjugend Leipzig".

BUND Jugend Logo

Tickets: 12,-/ 8,- / 5,- €
Solidarisches Preissystem: Sie wählen nach Ihrer Möglichkeit eine Preiskategorie aus.

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04 FEB
Samstag, 16:30 Clown Trampolini: Clown Trampolini will zum Zirkus (ab 3 J.)

Eine Geschichte um Clownerie, Musik und Artistik.
Wo würde sich ein Clown wohler fühlen als im Zirkus? Das denkt sich auch Clown Trampolini, als er beschließt ebendort anzufangen. Doch schnell muss er feststellen, das eine Menge neuer Herausforderungen auf ihn warten. Lustig und spannend geht es zu, wenn Trampolini mit den Kindern herauszufinden versucht, was es heißt ein Clown zu sein.



(Abend-)Kassenpreis:  10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. /
                                     Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online:  7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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04 FEB
Samstag, 20:00 Das Neue Schauspiel präsentiert: Einfach kompliziert von Thomas Bernhard


Zwei Jahre Pandemie. Zwei Jahre keine Auftritte, kaum Sozialkontakte. Ein Schauspieler am Rande der Verwahrlosung. Thomas Bernhards Stück zeigt einen Tag aus dem Kampf eines Bühnenkünstlers gegen den Zerfall seiner Existenz. In diesem letzten Aufbäumen, hin- und hergerissen zwischen Genialität und Größenwahn, Versagensangst und Isolation, bleibt er auf sich selbst zurückgeworfen und gefangen in einer tiefgreifenden Konfrontation mit sich alleine.


"Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie?"  (Thomas Bernhard)

Thomas Bernhards Text fasziniert und verwirrt mit der Musik seiner Sprache, ihrem Rhythmus, ihrer Harmonie, ihrer Disharmonie und ihrer Melodie und zeigt so den Herzschlag eines Lebens auf. Eines einfach Komplizierten?

Regie: Markus Czygan
Es spielt: Andy Scholz

Abenkassenpreis: 16.- / 12.- erm.
VVK: 13,50 €

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05 FEB
Sonntag, 16:30 Knalltheater: Popeye – und der Matrose mit dem Spinat (ab 3 J.)

Die Comiclegende kommt auf die Bühne. Gerno Knall isst ein Löffel Spinat und verwandelt sich in den berühmten Matrosen. Nun muss er plötzlich gegen seinen Widersacher Bluto antreten um seine Geliebte Olivia zu retten. Im Kampeln, Stuhlweitpusten und Eisen verbiegen hat er schon mal keine Chance. Außer er kippt sich eine Dose Spinat in den Mund. Nur was wenn der Spinat grad nicht da ist… Unser Held findet gernoknalleske Lösungen.
Dauer: ca. 45 min.

www.knalltheater.de

 

(Abend-)Kassenpreis: 10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. /
                                    Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online:  7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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08 FEB
Mittwoch, 20:00 Literaturshow: Die schlecht gemalte Deutschlandfahne - die Literaturshow in Neuen Schauspiel mit Gastautorin Kerstin Preiwuß

Gastautorin: Kerstin Preiwuß mit der Buchpremiere "Heute ist mitten in der Nacht" (Berlin Verlag)
Moderation: Rebecca Salentin und Svenja Gräfen

Rebecca Maria Salentin, die schreibende Rheinländerin im sächsischen Exil, holt gemeinsam mit wechselnden Gastmoderatoren junge Gegenwartsliteraten ins Neue Schauspiel: Zusammen mixen sie Fusel, Fakten und Fiktion zu einem hochprozentigen Literaturcocktail. Unter Mithilfe des Publikums werden schwarzweiße Deutschlandbilder kräftig übermalt und die aktuellen Neuerscheinungen der Gäste verlost. - Literarisch-unterhaltsame Heimatkunde!

Die Gastautorin Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Leipzig. Seit dem Wintersemester 2021 hat sie den Lehrstuhl für „Literarische Ästhetik“ am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“, dem der Gedichtband „Rede“ (2012) folgte. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt „Restwärme“, 2016 der Lyrikband „Gespür für Licht“ und 2017 ihr zweiter Roman „Nach Onkalo“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2020 erschien der Gedichtband „Taupunkt“. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet etwa mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Lyrikpreis Meran, dem Eichendorff-Literaturpreis und zuletzt 2020 mit dem Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Kerstin Preiwuß ist seit 2021 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Zum Buch:
„Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, über etwas, das mich betrifft, so sprechen zu können, als ginge es alle etwas an“, erklärt das Ich dieses Textes, „weil ich schon lange in der Welt lebe, in die jetzt alle geraten sind. Ich bin ruhig in diesem Ausnahmezustand. Ich bin beisammen.“
Kerstin Preiwuß, vielfach ausgezeichnete Autorin von Romanen, Gedichten und Essays, legt einen wichtigen Text vor, der Selbstvergewisserung und Sprachkraft auf eindrucksvolle Weise zusammenführt und ein Zeitempfinden in den Blick nimmt, das unsere Gegenwart bestimmt.

https://www.kerstin-preiwuss.de/

Abendkassenpreis: 12.- / 10.- erm.
VVK hier online: 11.- €

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09 FEB
Donnerstag, 20:00 Gastspiel: Die Maske des Roten Todes // The Masque of the Red Death - nach der gleichnamigen Erzählung von Edgar Allan Poe

eine Produktion der Arbeitsgruppe Grüne Wiese

Ausgehend von einer der bekanntesten Erzählungen des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe begibt sich die Arbeitsgruppe Grüne Wiese auf eine Spurensuche zwischen Leben und Tod: Was erscheint uns wichtig, in Zeiten in denen das Sterben wieder deutlich präsenter geworden ist? Worauf schauen wir am Ende unseres Lebens zurück? Und welches Verhältnis haben wir Lebenden zum Tod? Auf zwei verschiedenen Pfaden soll eine Annäherung an diese Fragen erfolgen, die weder verklärt noch pathologisiert. Während die Geschichte Poes im Italien des Pestmittelalters spielt, bewegt sich diese Neuinterpretation spielerisch im Hier und Jetzt.

Das Ensemble wagt ein unmögliches Experiment – das Sezieren und Konservieren eines Gefühls mithilfe des Theaters, das selbst Opfer des Moments ist. "Die Maske des Roten Todes // The Masque of the Red Death" ist grausam und schön, bittersüß und komisch.

Es spielen: Helena Schamne und Ursula Kohl
Inszenierung: Max Latinski
Ausstattung: Hanna Rohland
Sounddesign & Ton: Edwin Lose
Dramaturgie: Lea Schneider
Maske: Emily Rosin

Fotos © Garrison Littell & Spencer Freudenberg


Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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10 FEB
Freitag, 20:00 Gastspiel: Die Maske des Roten Todes // The Masque of the Red Death - nach der gleichnamigen Erzählung von Edgar Allan Poe

eine Produktion der Arbeitsgruppe Grüne Wiese

Ausgehend von einer der bekanntesten Erzählungen des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe begibt sich die Arbeitsgruppe Grüne Wiese auf eine Spurensuche zwischen Leben und Tod: Was erscheint uns wichtig, in Zeiten in denen das Sterben wieder deutlich präsenter geworden ist? Worauf schauen wir am Ende unseres Lebens zurück? Und welches Verhältnis haben wir Lebenden zum Tod? Auf zwei verschiedenen Pfaden soll eine Annäherung an diese Fragen erfolgen, die weder verklärt noch pathologisiert. Während die Geschichte Poes im Italien des Pestmittelalters spielt, bewegt sich diese Neuinterpretation spielerisch im Hier und Jetzt.

Das Ensemble wagt ein unmögliches Experiment – das Sezieren und Konservieren eines Gefühls mithilfe des Theaters, das selbst Opfer des Moments ist. "Die Maske des Roten Todes // The Masque of the Red Death" ist grausam und schön, bittersüß und komisch.

Es spielen: Helena Schamne und Ursula Kohl
Inszenierung: Max Latinski
Ausstattung: Hanna Rohland
Sounddesign & Ton: Edwin Lose
Dramaturgie: Lea Schneider
Maske: Emily Rosin

Fotos © Garrison Littell & Spencer Freudenberg


Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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11 FEB
Samstag, 16:30 Puppentheater Eckstein: Die Schusterfrau als Zarin (ab 4 J.) PREMIERE!

Ein Märchen nach Andrej Platonow Ein Musiker und ein Soldat freunden sich an. Sie, so wie das ganze Volk, haben es im Leben nicht leicht, denn die stets mürrische Zarin herrscht tyrannisch über ihr Reich. Eines Tages ist die Zarin von der lauten Musik und vom Soldaten, weil er seinen Dienst nicht verrichtet, genervt und so bestraft sie beide zu täglichen Stockhieben. Der Musiker und der Soldat schmieden einen Pakt: In der Nähe wohnt eine Schusterfrau, die der Zarin zum verwechseln ähnlich sieht. Sie beschließen die Beiden in der Nacht auszutauschen. Der Plan gelingt unbemerkt und am nächsten Tag wacht die Zarin im Haus des Schusters auf, während sich die Schusterfrau im Bett der Zarin wiederfindet. Nun nimmt das Märchen Fahrt auf, es wird lustig, listig, mit deftigem Humor und voller Wunder.

Regie: Tom Bailey / Musik: Steffen Petzold / Masken: Anita Kriebel /  Kostüme: Linda Gutmann / Spiel: Isa Hupe, Steffen Petzold, Raimund Jurack


(Abend-)Kassenpreis: 
10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. /
                                      Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online: 
7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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11 FEB
Samstag, 20:00 Gastspiel: Frau Minister - Solo von und mit Jule Torhorst

„Das Männliche als Maß alles Menschlichen schleicht sich halt nur allmählich.“ (Barbara Sichtermann)
 
Ist das, was wir gerade erleben, der Showdown des patriarchalen Systems?
 
Jule Torhorst stellt die Machtfrage – ausgehend von der Biografie Ihrer Urgroßtante Dr. Marie Torhorst. 1947 wurde sie die erste Ministerin Deutschlands (DDR). Doch bleibt sie in der offiziellen Geschichtsschreibung nahezu unerwähnt. Im Zwiegespräch mit archetypischen Frauenfiguren fragt sie: Hat der Osten emanzipiertere Frauen im Fünf-Jahresplan produziert und nimmt die westdeutsche Hausfrau die Herausforderung an? Können sie sich aus dem patriarchalen Stil lösen? Eine Auseinandersetzung mit der kommunistischen Utopie bis in die brisante Gegenwart.

Ein Abend mit Texten von den Torhorst-Frauen, von Horváth bis Alexijewitsch, von Karl Marx, Christa Wolf und Hendrik Bolz.

Jule Torhorst, die als Schauspielerin darstellende Kunst mit gesellschaftlich relevanten Themen verbindet, beschäftigt sich seit einiger Zeit mit ihrer persönlichen Faszination "Ost". Bei ihren Recherchen zu "BruchStück" Theaterworkshop zu Wendegeschichten, stößt sie überraschend auf ihre eigene Familie: ihre Ur-Großtante Dr. Marie Torhorst, 1947 auf Vorschlag der SED zum Minister für Volksbildung gewählt, war die erste Ministerin Deutschlands. Frau Minister. In der gesamtdeutschen Geschichtsschreibung der Nachwendezeit taucht ihr Name allerdings nirgendwo wirklich auf - und sofort stellen sich für Jule Torhorst mehrere Fragen: Wird das historische Andenken, unser aller Gedächtnis, vorwiegend aus der westlichen Perspektive gepflegt? "Elisabeth Schwarzhaupt wurde als erste Ministerin 1961 berufen." Für die Bundesrepublik mag dieser Satz stimmen - für die DDR nicht. Wie unterscheidet sich Führung in Ost und West, vor allem hinsichtlich Frauen in Führungspositionen? Gibt es verschiedene Arten der Emanzipation in verschiedenen Regierungs- und Wertesystemen? Wie kann Führung gelingen, wenn man Karriere, Privatleben und Familie unter einen Hut bringen muss? Und kann ein emanzipatorischer, empathischer Führungsstil die heutigen Aufgaben besser erledigen, den patriarchalen Führungsstil vielleicht sogar ablösen? Jule Torhorst begibt sich auf die Suche, unterstützt von einem gemischten Regie-Team: die aus Oberbayern stammende Regisseurin Angela Hundsdorfer und die polnische Dramaturgin Elzbieta Bednarska. Auf die Suche nach Biographien von Frauen aus Ost und West, auf die Suche nach Archetypen und Mythen von Frauenbildern quer durch alle Zeiten. Das Muttertier, die Sexpuppe, die Prinzessin. Lolita, Kassandra, Medea. Jule Torhorst gibt ihnen allen eine Stimme, vereint sie zu einem Chor, dessen vereinte Macht größer ist als die eigene Biographie.

Hier ein kleiner Appetizer in Fprm eines Radiobeitrags bei RAdio Eins/Berlin:
https://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1921/_/20h--frau-minister--ein-solo-abend-ueber-die-erste-ministerin-de.html


Foto © F. Brodhun

„Frau Minister“ ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.


Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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12 FEB
Sonntag, 16:30 Puppentheater Eckstein: Die Geschichte vom Mäuschen (ab 3 J.)

Das Mäuschen lebt zufrieden und glücklich im Wald, bis ihm eines Tages die Elster einredet, es lebe ja wie in einem Loch, einer niederen Behausung. Es beschließt, eine neue Wohnung zu bauen und schaut bei verschiedenen Tieren vorbei, um zu sehen, wie man denn eine „richtige“ Wohnung baut. Am Ende kommt ein total verrücktes Bauwerk heraus. Eine turbulente Geschichte, um wahre und falsche Feundschaften – ein Spaß für die ganze Familie.
Dauer: ca. 40 min.


(Abend-)Kassenpreis:  10.- €
Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online:  7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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16 FEB
Donnerstag, 20:00 Westslam: Der Poetry Slam der lokalen Slamszene

Moderiert von Marsha Richarz
Präsentiert von livelyriX

In der neuen Westslam-Staffel messen sich wieder die unzähligen talentierten Lyriker*innen und Prosaist*innen der Stadt mit ihresgleichen und lesen und leben ihre eigenen Texte auf der Bühne, um das Publikum zu überzeugen, am Ende als Sieger das Neue Schauspiel zu verlassen und ein Ticket für die Leipziger Stadtmeisterschaft zu ergattern. Dass es hier nicht primär um den Wettbewerb, sondern vor allem um das Feiern der Sprache als solche geht, ist dabei hoffentlich klar. Moderiert wird das Ganze von Marsha Richarz, Mitglied der Lesebühne "Schkeuditzer Kreuz". Jeden dritten Donnerstag im Monat im Neuen Schauspiel Leipzig. Anmeldungen für Teilnehmer*innen sehr willkommen unter: anmeldung@livelyrix.de

Abendkassenpreis:  8.-- €
VVK: 7,-- €

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17 FEB
Freitag, 20:00 Gastspiel: AKTE NSU - Das Dokumentartheater Berlin ENTFÄLLT leider!!!

Leider hat das Dokumentartheater Berlin für dieses Jahr sämliche Gastpiele abgesagt.

 


Ein Stück Geschichte der Gegenwart. Das Paradestück des Theaters. Seit acht Jahren. Ständig an die aktuelle Entwicklung angepasst. Nichts an Aktualität verloren.

Das Stück zeigt das jahrelange, von den Diensten entweder nicht entdeckte oder nicht entdecken wollende Ereignisse, marodierende Vorgehen des Nationalsozialistischen Untergrundes der Gruppe um Beate Zschäpe mit der Folge von zehn Morden. Es beleuchtet die Komplexität dieses bis heute undurchsichtigen Teils rechtsextremer Kriminalgeschichte, sowie dessen Täter und Opfer auf besonders eindringliche Weise. Es fokussiert sich nicht auf die Täter, vielmehr auf die Opfer.

Nachdem die Premiere am 5. Mai 2013, einen Tag vor Beginn des sogenannten Zschäpe-Prozesses vor dem OLG München stattfand, wurde das Stück laufend an die aktuelle Entwicklung des Prozesses angepasst. Es ist mehrfach gefördert und ausgezeichnet worden. Zuletzt am 1. April 2019 durch den ersten Preis vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, verliehen vom Regierenden Bürgermeister von Berlin im Roten Rathaus. Im April 2019 gewann es beim IV. Internationalen Theaterfestival von Krakau in Konkurrenz zu siebzehn Theatern den GRAND PRIX.

https://das-dokumentartheater-berlin.de/inszenierungen/

Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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18 FEB
Samstag, 16:30 Puppentheater Eckstein: Die Schusterfrau als Zarin (ab 4 J.)

Ein Märchen nach Andrej Platonow Ein Musiker und ein Soldat freunden sich an. Sie, so wie das ganze Volk, haben es im Leben nicht leicht, denn die stets mürrische Zarin herrscht tyrannisch über ihr Reich. Eines Tages ist die Zarin von der lauten Musik und vom Soldaten, weil er seinen Dienst nicht verrichtet, genervt und so bestraft sie beide zu täglichen Stockhieben. Der Musiker und der Soldat schmieden einen Pakt: In der Nähe wohnt eine Schusterfrau, die der Zarin zum verwechseln ähnlich sieht. Sie beschließen die Beiden in der Nacht auszutauschen. Der Plan gelingt unbemerkt und am nächsten Tag wacht die Zarin im Haus des Schusters auf, während sich die Schusterfrau im Bett der Zarin wiederfindet. Nun nimmt das Märchen Fahrt auf, es wird lustig, listig, mit deftigem Humor und voller Wunder.

Regie: Tom Bailey / Musik: Steffen Petzold / Masken: Anita Kriebel /  Kostüme: Linda Gutmann / Spiel: Isa Hupe, Steffen Petzold, Raimund Jurack


(Abend-)Kassenpreis: 
10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. /
                                      Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online: 
7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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18 FEB
Samstag, 20:00 Gastspiel: AKTE NSU - Das Dokumentartheater Berlin ENTFÄLLT leider!!!

Leider hat das Dokumentartheater Berlin für dieses Jahr sämliche Gastpiele abgesagt.

 


Ein Stück Geschichte der Gegenwart. Das Paradestück des Theaters. Seit acht Jahren. Ständig an die aktuelle Entwicklung angepasst. Nichts an Aktualität verloren.

Das Stück zeigt das jahrelange, von den Diensten entweder nicht entdeckte oder nicht entdecken wollende Ereignisse, marodierende Vorgehen des Nationalsozialistischen Untergrundes der Gruppe um Beate Zschäpe mit der Folge von zehn Morden. Es beleuchtet die Komplexität dieses bis heute undurchsichtigen Teils rechtsextremer Kriminalgeschichte, sowie dessen Täter und Opfer auf besonders eindringliche Weise. Es fokussiert sich nicht auf die Täter, vielmehr auf die Opfer.

Nachdem die Premiere am 5. Mai 2013, einen Tag vor Beginn des sogenannten Zschäpe-Prozesses vor dem OLG München stattfand, wurde das Stück laufend an die aktuelle Entwicklung des Prozesses angepasst. Es ist mehrfach gefördert und ausgezeichnet worden. Zuletzt am 1. April 2019 durch den ersten Preis vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, verliehen vom Regierenden Bürgermeister von Berlin im Roten Rathaus. Im April 2019 gewann es beim IV. Internationalen Theaterfestival von Krakau in Konkurrenz zu siebzehn Theatern den GRAND PRIX.

https://das-dokumentartheater-berlin.de/inszenierungen/

Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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19 FEB
Sonntag, 16:30 Puppentheater Eckstein: Schneewittchen (ab 3 J.)

nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Willis ganzer Stolz ist sein Garten. Ein wunderbarer Garten mit allem, was dazu gehört: prachtvolle Bäume, bunte Blumen und - wie soll es anders sein? - Gartenzwerge, sechs an der Zahl. Als eines Tages ein weiterer Zwerg seinen Platz im Garten bekommt, erlebt Willi eine Überraschung: Seine sieben Gartenzwerge sind nämlich die berühmten "Sieben Zwerge". Gemeinsam mit Willi erzählen sie ihre Geschichte mit dem schönen Schneewittchen, der bösen Stiefmutter und wie alles ein gutes Ende nahm. Das Puppentheater Eckstein inszeniert dies weitbekannte Märchen in neuem Gewand, aber in altgewohnter Eckstein-Manier: voller Spielfreude, mit Liebe fürs Detail und gleichermaßen für Groß und Klein spannend-unterhaltsam. Dauer: ca. 45 Min

(Abend-)Kassenpreis:  10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online:  7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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21 FEB
Dienstag, 20:00 7:77: Die Open Stage

Sieben Minuten und Siebenundsiebzig Sekunden, die Zeit auf der Bühne, um das Publikum zu überzeugen.
Sieben Minuten und Siebenundsiebzig Sekunden, ob Kleinkunst, Tanz, Musik, Stand-up Comedy oder etwas, was noch keine Etikette hat. Das ist die Zeit für jede Nummer.
Sieben Siebenundsiebzig, die Open Stage-Plattform von Andrea Baccomo, mit ihm, seinen Freunden und... dir? Glaubst du, dass du etwas Interessantes zu zeigen hast, etwas Besonderes, Lustiges oder einfach Schönes?

Anmeldungen für Teilnehmer sind sehr willkommen: bei Facebook unter openstage777 oder per e-mail: openstage777@gmail.com

Abendkassenpreis 10.- / 8.- erm.
VVK hier online: 9.- €

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23 FEB
Donnerstag, 20:00 Gastspiel: „Rausch“ - Eine Trilogie, II. Teil: „TRISTAN & ISOLDE“

Widmete sich der erste Teil der Trilogie Rausch mit Falladas „Der Trinker“ den fatalen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Seziert die Erzählung von „Tristan und Isolde“ das Konzept eines vermeintlichen Liebesrausches.

Gottfried von Straßburg schuf mit seinem Fragment gebliebenen Roman, die deutsche Urfassung des Tristan-Stoffes im Mittelalter. Sein Liebesideal war auf das Diesseits ausgerichtet. Knapp 650 Jahre später endet es bei Richard Wagner im Liebestod.
In beiden Erzählungen stellt sich die Liebe nicht nur als eine Macht von prinzipieller Rücksichtslosigkeit dar, sondern auch als ein unabwendbares Schicksal, vor dem es kein Entrinnen gibt. Aber was wäre eigentlich passiert, wenn sich der Traum von der ewigen Liebe erfüllt hätte?
800 Jahre unter dem Zauber des Liebestranks. Als alle Konventionen sprengendes Liebespaar haben sie nur noch sich und ihre Geschichte. Die erzählen sie sich immer wieder. Klingt zum Verzweifeln? Ist es nicht, denn der nächste Morgen kommt bestimmt.

„Geschichten wie die von Tristan und Isolde setzen der Menschlichkeit Maßstäbe. Von Ihnen leiten wir Ansprüche ab, die wir stellen: an uns und an die Gesellschaft, in der wir leben.“ (Günther de Bruyn)

Trailer Tristan: https://vimeo.com/703725211

Regie: Jan Baake
Dramaturgie: Sebastian Schulz
Schauspiel: Sophie Lüpfert und Frank Siebers
Musik: Tobias Herzz Hallbauer
Produktion: Jeannine Wanek

Diese Produktion wird gefördert von der KdFS und der Landeshauptstadt Dresden Amt für Kultur-und Denkmalschutz.

Logo KdFS Logo_Amt_für_Kultur_Denkmalschutz

Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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24 FEB
Freitag, 20:00 Gastspiel: „Rausch“ - Eine Trilogie, II. Teil: „TRISTAN & ISOLDE“

Widmete sich der erste Teil der Trilogie Rausch mit Falladas „Der Trinker“ den fatalen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Seziert die Erzählung von „Tristan und Isolde“ das Konzept eines vermeintlichen Liebesrausches.

Gottfried von Straßburg schuf mit seinem Fragment gebliebenen Roman, die deutsche Urfassung des Tristan-Stoffes im Mittelalter. Sein Liebesideal war auf das Diesseits ausgerichtet. Knapp 650 Jahre später endet es bei Richard Wagner im Liebestod.
In beiden Erzählungen stellt sich die Liebe nicht nur als eine Macht von prinzipieller Rücksichtslosigkeit dar, sondern auch als ein unabwendbares Schicksal, vor dem es kein Entrinnen gibt. Aber was wäre eigentlich passiert, wenn sich der Traum von der ewigen Liebe erfüllt hätte?
800 Jahre unter dem Zauber des Liebestranks. Als alle Konventionen sprengendes Liebespaar haben sie nur noch sich und ihre Geschichte. Die erzählen sie sich immer wieder. Klingt zum Verzweifeln? Ist es nicht, denn der nächste Morgen kommt bestimmt.

„Geschichten wie die von Tristan und Isolde setzen der Menschlichkeit Maßstäbe. Von Ihnen leiten wir Ansprüche ab, die wir stellen: an uns und an die Gesellschaft, in der wir leben.“ (Günther de Bruyn)

Trailer Tristan: https://vimeo.com/703725211

Regie: Jan Baake
Dramaturgie: Sebastian Schulz
Schauspiel: Sophie Lüpfert und Frank Siebers
Musik: Tobias Herzz Hallbauer
Produktion: Jeannine Wanek

Diese Produktion wird gefördert von der KdFS und der Landeshauptstadt Dresden Amt für Kultur-und Denkmalschutz.

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Abendkasse: 16,- / 12,- erm.
VVK: 13,50 €

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25 FEB
Samstag, 16:30 Puppentheater Eckstein: Ein stinknormlaes Wunder ( ab 3 J.)

Es gibt einen durch und durch gewöhnlichen Ort.
Nie war hier etwas Besonderes passiert.
Die Leute, die hier lebten, waren ganz gewöhnliche Leute.
Und die Tiere, das waren ganz stinknormale Tiere.
Alles war, wie es immer war.
Aber eines Tages im Frühling, da passierte etwas Außergewöhnliches, etwas, das alles verändern sollte.

Dauer. ca. 45 Min.

(Abend-)Kassenpreis:  10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online:  7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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26 FEB
Sonntag, 16:30 Puppentheater Eckstein: Peter und der Wolf (ab 4 J.)

Ein musikalisches Märchen nach Sergej Prokofjew für Groß und Klein ab 4 Jahren vom Puppentheater Eckstein
Das Märchen »Peter und der Wolf« ist bei Alt und Jung das bekannteste und und beliebteste Werk des Komponisten Sergej Prokofjew. Die Geschichte ist die des mutigen kleinen Jungen Peter, der mit seinem Großvater im ländlichen Russland lebt. Als er eines Tages das Gartentor aus Versehen offen lässt, nutzt der garstige Wolf die Gelegenheit, um die aus dem Garten entfleuchte Ente zu verschlingen. Doch mit Hilfe seines kleinen gefiederten Freundes, dem Vogel, schafft es Peter den fürchterlichen Wolf zu besiegen.
Mit viel Liebe für das Detail und spielerischer Leichtigkeit setzt das Puppentheater Eckstein in seiner neuesten Inszenierung diesen Klassiker der Weltliteratur um.

(Abend-)Kassenpreis:  10.- € Erwachsene / 6.- € Kinder & erm. / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 26.- €
VVK hier online:  7.- € / Familienticket (max 5 Personen, max 2 Eltern): 24.- €

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